Dietrich von Hildebrand war ein bedeutender deutscher katholischer Philosoph und Theologe, dessen intellektuelle Beiträge ihm breite Anerkennung innerhalb der Kirche einbrachten. Papst Pius XII. bezeichnete ihn informell als „den Kirchenlehrer des 20. Jahrhunderts“, während Papst Johannes Paul II. ihn als „einen der großen Ethiker des zwanzigsten Jahrhunderts“ lobte. Sein Einfluss reichte bis zu Papst emeritus Benedikt XVI., der ihn als eine herausragende Persönlichkeit in der Geistesgeschichte der katholischen Kirche betrachtete. Von Hildebrands Kritik an den liturgischen Reformen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, insbesondere sein Vergleich der Veränderungen mit dem Werk von Teufeln in "The Screwtape Letters", unterstrich seine kompromisslose traditionalistische Haltung.
Geboren in Deutschland, ließ sich von Hildebrand später in den Vereinigten Staaten nieder, wo er seine theologische und philosophische Arbeit fortsetzte. Er heiratete Alice von Hildebrand in der St.-Georg-Kirche in München, wo der junge Joseph Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.) als Hilfspfarrer tätig war. Von Hildebrands Schriften betonten oft Moralphilosophie, Ästhetik und die Verteidigung der katholischen Tradition, wodurch er sich als eine zentrale Stimme im christlichen Denken des 20. Jahrhunderts etablierte. Er starb 1977 in New Rochelle, New York, und hinterließ ein Erbe tiefgreifender theologischer Einsichten und unerschütterlicher Hingabe an seinen Glauben.
Sachbücher
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Titel
Jahr
Goodreads
Amazon
1
Purity: The Mystery of Christian Sexuality
1927
2
Marriage
1929
3
Liturgy and Personality
1933
4
Transformation in Christ
1940
5
Christian Ethics
1953
6
Graven Images: Substitutes for True Morality (With: Alice Jourdain)
1957
7
The Art of Living (With: Alice von Hildebrand)
1965
8
Man and Woman
1966
9
Morality & Situation Ethics (With: Alice von Hildebrand)