Eric Schlosser ist ein amerikanischer Journalist und Autor, der für seine investigativen Werke bekannt ist, die zeitgenössische gesellschaftliche Probleme kritisch beleuchten. Große Bekanntheit erlangte er mit seinem Bestseller "Fast Food Nation", der 2001 veröffentlicht wurde und die Auswirkungen der Fast-Food-Industrie auf die amerikanische Kultur und die öffentliche Gesundheit untersucht. Zu seinen weiteren bedeutenden Werken gehören "Reefer Madness" (2003), eine Recherche über die Schattenwirtschaft in den USA, und "Command and Control" (2013), eine akribisch recherchierte Darstellung der Sicherheit von Atomwaffen.
Schlossers Schreibstil verbindet gründlichen Journalismus mit fesselnder Erzählkunst und konzentriert sich oft auf Themen wie Unternehmensmacht, staatliche Verantwortung und öffentliche Sicherheit. Seine Arbeiten erschienen in renommierten Publikationen wie The Atlantic Monthly, Rolling Stone, The New Yorker und Vanity Fair. Durch seine Bücher und Artikel hat sich Schlosser als führende Stimme im investigativen Journalismus etabliert, bekannt dafür, systemische Probleme aufzudecken, während er einen ausgewogenen, faktenbasierten Ansatz beibehält.