Eve Zaremba war eine kanadische Krimiautorin, die vor allem für ihre bahnbrechende "Series Name"-Reihe bekannt war, in der Helen Keremos als Privatdetektivin die erste lesbische Hauptfigur in einer fortlaufenden Krimiserie darstellte. Ihre Romane wie "A Reason to Kill", "Work for a Million" und "The Butterfly Recluse" verbanden Detektivgeschichten mit sozialer Kritik und erforschten Themen wie Identität und Gerechtigkeit. Zarembas Werk wurde für seine progressive Darstellung von LGBTQ+-Charakteren und sein Engagement für feministische Ideale gewürdigt.
Geboren in Polen, emigrierte Zaremba 1952 nach Kanada, nachdem sie kurzzeitig im Vereinigten Königreich gelebt hatte. Sie schloss ihr Studium an der University of Toronto 1963 ab und wurde in den 1970er und 1980er Jahren eine aktive Teilnehmerin der Frauenbefreiungsbewegung. Als Gründungsmitglied der feministischen Publikation "Broadside" verfasste sie Artikel und Rezensionen für verschiedene Medien und festigte so ihre Stimme im feministischen Diskurs. Zarembas schriftstellerische Karriere spiegelte ihr Engagement wider, gesellschaftliche Normen sowohl durch ihre Fiktion als auch durch ihren Aktivismus herauszufordern.