Frank Zöllner ist ein deutscher Kunsthistoriker und Professor mit dem Schwerpunkt mittelalterliche und moderne Kunstgeschichte. Geboren 1956 in Bremen, studierte er Kunstgeschichte und wurde später Aby-Warburg-Stipendiat am Warburg Institute in London. Seine akademische Laufbahn umfasst Forschungsstellen an der Bibliotheca Hertziana in Rom sowie eine Professur an der Universität Leipzig, die er seit 1996 innehat.
Zöllner ist bekannt für seine wissenschaftlichen Beiträge zur Kunstgeschichte, insbesondere für seine Expertise in der Kunst der Renaissance und den Werken Leonardo da Vincis. Seine Forschung untersucht häufig die Schnittstelle von Kunsttheorie und historischem Kontext und beleuchtet die kulturellen und intellektuellen Einflüsse, die künstlerische Bewegungen prägten. Als Professor hat er zahlreiche Studierende betreut und durch Vorträge und Veröffentlichungen zum akademischen Diskurs beigetragen.
Während seiner gesamten Karriere hat Zöllner den Fokus auf strenge historische Analysen gelegt, indem er akribische Forschung mit zugänglichen Interpretationen komplexer künstlerischer Entwicklungen verbindet. Seine Arbeit beeinflusst weiterhin sowohl das akademische als auch das öffentliche Verständnis der Kunstgeschichte.