George Lamming wurde am 8. Juni 1927 in Barbados geboren und besuchte die Combermere School, eine Institution, die für die Förderung bedeutender karibischer Literaten bekannt ist. Nach einer Lehrtätigkeit in Trinidad emigrierte er 1950 nach England, wo er zunächst in einer Fabrik arbeitete, bevor er 1951 dem BBC Colonial Service als Rundfunksprecher beitrat. Sein Übergang in die akademische Welt begann 1967, als er Writer-in-Residence und Dozent an der University of the West Indies wurde.
Lammings akademische Karriere entwickelte sich international mit Positionen an renommierten Einrichtungen wie der University of Texas at Austin, der University of Pennsylvania und der Brown University, wo er als Gastprofessor für Africana Studies und Literary Arts tätig war. Er hatte auch Lehraufträge an der Duke University und hielt Vorlesungen an Universitäten in Tansania, Dänemark und Australien. Seine Arbeit als Pädagoge und Schriftsteller hat seinen Ruf als bedeutende Figur in der karibischen Literatur und den postkolonialen Studien gefestigt.
Obwohl dieser Lebenslauf sich auf seine akademischen Beiträge konzentriert, ist Lamming ebenso für seine literarischen Werke bekannt, die Themen wie Identität, Kolonialismus und Migration erforschen. Seine Romane, Essays und Vorträge haben sowohl die karibische als auch die globale literarische Tradition nachhaltig geprägt.