George Samuel Schuyler (1895–1977) war ein bekannter Satiriker, Kritiker und Journalist, der für seinen scharfsinnigen Kommentar zu Rasse und Gesellschaft bekannt war. Sein bahnbrechender Roman "Black No More", der 1931 veröffentlicht wurde, festigte seinen Ruf als geistreicher Provokateur, der rassistische Mythen und wirtschaftliche Ausbeutung herausforderte. Schuyler erlangte auch Anerkennung für seinen investigativen Journalismus, einschließlich seiner Arbeit als Auslandskorrespondent für die New York Evening Post, die zur Veröffentlichung von "Slaves Today: A Story of Liberia" führte. Seine Essays, wie "The Negro-Art Hokum", lösten während der Harlem Renaissance hitzige Debatten aus und etablierten ihn als kontroverse, aber einflussreiche Persönlichkeit.
Schuylers Karriere umfasste mehrere Genres, von der Satire bis zur Fortsetzungsromanliteratur. Unter Pseudonymen wie Samuel I. Brooks und Rachel Call verfasste er über fünfzig Kurzgeschichten und zwanzig Romane, darunter die später neu aufgelegten Werke "Black Empire" und "Ethiopian Stories", die Themen der afrikanischen Befreiung und des Widerstands erforschten. Obwohl seine Fortsetzungsgeschichten zunächst übersehen wurden, zeigten sie seine Vielseitigkeit und sprachen eine spezifische afroamerikanische Leserschaft an. Als überzeugter Individualist kritisierte Schuyler oft sowohl die weiße Vorherrschaft als auch den Rassenessentialismus, was ihm den Ruf eines Nonkonformisten einbrachte. Seine Autobiografie "Black and Conservative", die 1966 erschien, bot eine offene Reflexion über seine Karriere und die ideologischen Konflikte seiner Zeit. Schuyler blieb bis zu seinem Tod ein aktiver Journalist und Kommentator und hinterließ ein Erbe aus mutiger, kompromissloser Prosa.