Iris Owens

Iris Owens war eine amerikanische Schriftstellerin, die vor allem für ihre scharfzüngigen und satirischen Werke bekannt war, darunter ihr gefeierter Debütroman "After Claude" (1973) und der lose autobiografische Roman "Hope Diamond Refuses" (1984). Geboren 1929 in Brooklyn, schöpfte sie aus ihrer unkonventionellen Kindheit als Tochter eines Berufsspielers, um Erzählungen voller schwarzem Humor und Gesellschaftskritik zu schaffen. Ihre Werke erforschten häufig Themen wie Desillusionierung, Identität und die Komplexität menschlicher Beziehungen.

Owens führte ein farbenfrohes Leben, das ihre literarische Karriere stark prägte. Nach dem Besuch des Brooklyn College und einer kurzen Ehe zog sie nach Paris, wo sie sich avantgardistischen Kreisen anschloss, darunter dem Redakteur Alexander Trocchi. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, schrieb sie unter dem Pseudonym Harriet Daimler erotische Literatur für Maurice Girodias’ Olympia Press. Ihre Erfahrungen im Ausland und ihre Ehe mit einem iranischen Prinzen lieferten später Stoff für ihre Romane. Owens’ Werk bleibt bemerkenswert für seine präzise Prosa und schonungslose Untersuchung persönlicher und gesellschaftlicher Widersprüche.
Einzelromane
# Titel Jahr
1 Hope Diamond Refuses 1984
2 After Claude 2010