Isabel Vincent ist eine preisgekrönte kanadische Investigativjournalistin und Autorin, die für ihre fesselnden Sachbücher bekannt ist. Derzeit arbeitet sie als Reporterin für "The New York Post" und hat mehrere hochgelobte Bücher verfasst, darunter "Gilded Lily: Lily Safra, The Making of One of the World's Wealthiest Widows" und "Dinner with Edward: The Story of an Unexpected Friendship", das für einen Spielfilm adaptiert werden soll. Ihr investigatives Talent zeigt sich auch in "Bodies and Souls", einer Enthüllung über den Handel mit jüdischen Frauen in Südamerika, wofür sie den National Jewish Book Award (Canada) erhielt.
Vincent begann ihre Karriere als Auslandskorrespondentin in Rio de Janeiro, wo sie über Lateinamerika und Afrika mit Schwerpunkt auf Kriminalität, Korruption und Menschenrechte berichtete. Ihr immersiver Journalismus führte sie vom Amazonas-Regenwald, wo sie Avon-Verkäuferinnen in abgelegenen Märkten dokumentierte, bis nach Medellín während des Untergangs von Pablo Escobar. Ihr frühes Werk "See No Evil" behandelt einen bedeutenden Entführungsfall in Lateinamerika, während "Hitler's Silent Partners", das die Mittäterschaft Schweizer Banken während der NS-Zeit untersucht, mit dem Yad Vashem Award for Holocaust History ausgezeichnet wurde.
Ihr neuestes Werk "Gold Bar Bob: The Downfall of the Most Corrupt US Senator", das sie gemeinsam mit Thomas Jason Anderson verfasste, untersucht den Korruptionsskandal um den ehemaligen Senator Robert Menendez. Vincent deckt weiterhin Missstände in ihrer Berichterstattung für "The New York Post" auf und verbindet dabei akribische Recherche mit erzählerischer Tiefe.