Jacques Chessex war ein Schweizer Autor, Dichter und Maler, der für seine Beiträge zur französischsprachigen Literatur bekannt war. Internationale Anerkennung erlangte er 1973, als er als erster Schweizer Schriftsteller den renommierten Prix Goncourt für seinen Roman "L'Ogre" erhielt. Diese Auszeichnung markierte einen bedeutenden Meilenstein, da er zugleich der erste nicht-französische Preisträger war. Chessex festigte seinen literarischen Ruf weiter, indem er 2004 den Prix Goncourt de la Poésie für seine lyrischen Werke gewann. Sein vielfältiges Œuvre umfasst Romane, Gedichte und Essays und etablierte ihn als einen der einflussreichsten frankophonen Schriftsteller seiner Zeit.
Geboren in Payerne, Schweiz, erforschte Chessex in seinen Werken oft Themen wie Sterblichkeit, Natur und menschliche Schwäche, was sein tiefes Engagement sowohl für die Schweizer Landschaft als auch für existenzielle Fragen widerspiegelte. Seine Prosa war geprägt von lyrischer Intensität und psychologischer Tiefe, was ihm eine treue Leserschaft einbrachte. Neben der Literatur war Chessex auch ein begabter Künstler, der visuelle und schriftliche Ausdrucksformen in seiner Karriere verband. Er starb am 9. Oktober 2009 in Yverdon-les-Bains, Schweiz, während einer öffentlichen Lesung und hinterließ ein Erbe, das bis heute in der europäischen Gegenwartsliteratur nachhallt.
Einzelromane
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Titel
Jahr
Goodreads
Amazon
1
Les têtes
1959
2
A louer pour cause de décès
1964
3
Carabas
1970
4
L’Ogre / The Ogre
1973
5
Portrait des Vaudois
1975
6
Hosanna
1981
7
Jonas
1987
8
Pardon mère
1998
9
Le vampire de Ropraz / The Vampire of Ropraz
2007
10
Un Juif pour l’exemple / A Jew Must Die
2009
11
Le Dernier Crâne de M. de Sade / The Last Days of Sade