James Truslow Adams war ein amerikanischer Historiker und Schriftsteller, der vor allem für die Prägung des Begriffs "American Dream" in seinem 1931 erschienenen Werk "The Epic of America" bekannt ist. Seine einflussreiche Definition beschrieb ihn als "jenen Traum von einem Land, in dem das Leben für jeden besser, reicher und erfüllter sein sollte, mit Chancen für jeden entsprechend seiner Fähigkeiten oder Leistungen." Adams erhielt 1922 den Pulitzer-Preis für Geschichte für "The Founding of New England", den ersten Band seiner gefeierten Trilogie über die Entwicklung Neuenglands, zu der auch "Revolutionary New England, 1691–1776" und "New England in the Republic, 1776–1850" gehörten.
Nachdem er seine Karriere im Investmentbanking begonnen hatte, wechselte Adams 1912 zum Schreiben, sobald er finanzielle Unabhängigkeit erlangt hatte. Seine wissenschaftlichen Werke erforschten oft die amerikanische Identität und Regionalgeschichte, was sich in seinen Beiträgen zur "History of American Life"-Reihe zeigte, darunter "Provincial Society, 1690–1763". Adams verfasste auch bedeutende Studien über prominente Familien wie "The Adams Family" und "Henry Adams", obwohl er nicht mit dem Massachusetts-Clan verwandt war. Sein klarer Stil und seine akribische Forschung etablierten ihn als wichtige Stimme in der amerikanischen Geschichtsschreibung des frühen 20. Jahrhunderts.