Jane Goodall ist eine Forscherin und Autorin, deren Arbeit sowohl akademische Wissenschaft als auch literarische Belletristik umfasst. Als Professorin am Writing and Society Research Centre der Western Sydney University hat sie umfangreich über die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft veröffentlicht, mit bemerkenswerten akademischen Werken wie "Artaud and the Gnostic Drama" und "Performance and Evolution in the Age of Darwin", wobei letzteres den Robert Jordan Prize der Australasian Drama Studies Association gewann. Ihr gemeinschaftliches Werk "Frankenstein's Science" untersucht Mary Shelleys Roman im Kontext zeitgenössischer wissenschaftlicher Zusammenhänge. Neben ihren wissenschaftlichen Beiträgen hat Goodall die preisgekrönte fiktionale Trilogie verfasst, bestehend aus "The Walker", "The Visitor" und "The Calling".
Ihre Forschung konzentriert sich insbesondere auf historische und interdisziplinäre Verbindungen zwischen Performance, Literatur und wissenschaftlichem Denken. Diese doppelte Expertise prägt sowohl ihre kritischen Studien wie "Stage Presence" als auch ihren erzählerischen Ansatz in der Belletristik. Goodalls lokalhistorische Untersuchungen zum Parramatta Road-Korridor in Sydney zeigen weiterhin ihr Engagement, Kulturlandschaften durch multiple Perspektiven zu erforschen. Ihre Lehrtätigkeit und Mentorenarbeit an der Western Sydney University haben zahlreiche Studierende in den Bereichen Kunstgeschichte und verwandten Forschungsfeldern angeleitet.