Jesse Bering ist ein experimenteller Psychologe und Wissenschaftsautor, der für seine Arbeit in den Bereichen Kognitionswissenschaft, Evolution und menschliches Verhalten bekannt ist. Sein Debütbuch "The Belief Instinct" (W. W. Norton, 2011) erhielt breite Anerkennung, darunter einen Platz in der Liste der 25 besten Bücher des Jahres der American Library Association und eine Nennung unter den "11 besten Psychologiebüchern von 2011" des Atlantic. Seinen Ruf festigte er weiter mit "Why Is the Penis Shaped Like That?" (Farrar, Straus, and Giroux, 2012), einer Sammlung von für einen Webby nominierten Essays, und "Perv" (2013), einer gefeierten Untersuchung von Tabuthemen, die als New York Times Editor’s Choice ausgezeichnet wurde. Seine jüngste Veröffentlichung, "A Very Human Ending" (Doubleday, 2018), setzt seine Tradition des zum Nachdenken anregenden wissenschaftlichen Arbeitens fort.
Berings Schreibstil verbindet rigorose wissenschaftliche Forschung mit zugänglicher Prosa und behandelt komplexe Themen wie Religion, Sexualität und menschliche Kognition. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt und in renommierten Medien wie The New York Times, The Guardian und The Atlantic vorgestellt. Neben seinen schriftlichen Beiträgen war Bering in Dokumentationen und Radioprogrammen zu sehen und zu hören, darunter "Through the Wormhole with Morgan Freeman" und NPRs "All Things Considered". Derzeit leitet er das Centre for Science Communication an der University of Otago in Neuseeland, wo er mit seinem Partner und ihren zwei Border Terriern lebt.