Jill Watts ist eine Historikerin und Autorin, die sich auf die Sozial- und Kulturgeschichte der USA spezialisiert hat, mit einem Fokus auf afroamerikanische Erzählungen. Sie hat drei gefeierte Sachbücher verfasst: "Hattie McDaniel: Black Ambition, White Hollywood", das das Leben der bahnbrechenden Oscar-prämierten Schauspielerin untersucht; "Mae West: An Icon in Black and White", das den kulturellen Einfluss der Entertainerin beleuchtet; und "God, Harlem USA: The Father Divine Story", eine Studie über den einflussreichen religiösen Führer. Zwei ihrer Werke – jene über McDaniel und Father Divine – wurden für Filmadaptionen optioniert.
Als Professorin für Geschichte an der California State University, San Marcos, hat Watts einen B.A. von der University of California San Diego sowie einen M.A. und Ph.D. von der UCLA inne. Sie koordiniert das Graduiertenprogramm des Fachbereichs Geschichte und wurde für die Jahre 2017–2018 als Brakebill Distinguished Professor der Universität ausgezeichnet. Ihre wissenschaftliche Arbeit verbindet rigorose historische Analyse mit zugänglicher Erzählweise und beleuchtet häufig unterrepräsentierte Persönlichkeiten, die die amerikanische Kultur prägten. Watts' Forschung erhellt die Schnittstellen von Rasse, Geschlecht und Performance im Amerika des 20. Jahrhunderts.