John Gordon Davis war ein simbabwischer Autor, der vor allem für seinen Debütroman "Hold My Hand I'm Dying" bekannt war, der großen Erfolg erzielte und seinen Übergang zu einer hauptberuflichen Schriftstellerkarriere markierte. Geboren und aufgewachsen in Südrhodesien (heute Simbabwe), hatte er Abschlüsse in Politikwissenschaft und Jura und arbeitete als Anwalt, bevor das Land seine einseitige Unabhängigkeitserklärung (UDI) verkündete. Sein juristischer Hintergrund und seine persönlichen Erfahrungen in Afrika prägten oft seine Schriften und verliehen seinen Erzählungen Authentizität.
Davis' Werke beschäftigten sich häufig mit Themen wie Kolonialismus, Konflikten und menschlicher Widerstandsfähigkeit vor dem Hintergrund des sich wandelnden politischen Gefüges Afrikas. Neben seinem Schreiben teilte er sein Wissen auch durch Unterricht in kreativem Schreiben von seinem Wohnsitz in Andalusien, Spanien, aus. Seine literarischen Beiträge und seine Mentorentätigkeit hinterließen einen bleibenden Eindruck bei Lesern und angehenden Autoren. Davis verstarb im November 2014 und hinterließ seine Ehefrau Rosemary.