Sir John Lister-Kaye ist ein angesehener englischer Naturforscher, Naturschützer und Autor, der für seine Beiträge zur Naturliteratur und Umweltbildung bekannt ist. Geboren 1946, hat er elf Bücher verfasst, darunter den Bestseller "Song of the Rolling Earth" (2003) und dessen Fortsetzung "Nature’s Child" (2004). Sein gefeiertes Werk "Gods of the Morning" (2015) erhielt den ersten Richard Jefferies Prize für Naturliteratur, während "The Dun Cow Rib, A Very Natural Childhood" (2017) seine frühe Verbindung zur Natur erforscht. Lister-Kayes Schriften spiegeln seine tiefe Verbundenheit mit Wildtieren und Naturschutz wider und verbinden persönliche Erzählungen mit ökologischen Einsichten.
Mit einer Karriere von über vier Jahrzehnten hat Lister-Kaye bedeutende Positionen in Umweltorganisationen innegehabt, darunter als erster Vorsitzender von Scottish Natural Heritage für die Highlands & Islands und als Präsident des Scottish Wildlife Trust. Seine Expertise führte ihn rund um den Globus, wo er Expeditionen in abgelegene Wildnisgebiete wie die Kalahari-Wüste, das Amazonasbecken und das arktische Packeis leitete. Für seine Naturschutzbemühungen wurde er 2003 mit dem OBE ausgezeichnet und erhielt 2016 die Geddes-Medaille der Royal Scottish Geographical Society. Seit 1970 leitet er das Aigas Field Centre, eine wegweisende Umweltbildungseinrichtung in den schottischen Highlands, wo er auch ein Zuchtprogramm für schottische Wildkatzen betreut.