Jonathan Harr ist ein amerikanischer Schriftsteller, der für seine akribisch recherchierten Sachbücher bekannt ist. Er erlangte große Anerkennung mit seinem 1995 erschienenen Buch "A Civil Action", einer fesselnden Darstellung einer Umweltklage, die später als Kinofilm mit John Travolta und Robert Duvall verfilmt wurde. Das Buch war für den National Book Award nominiert und gewann den National Book Critics Circle Award. Harr festigte seinen Ruf weiter mit "The Lost Painting: The Quest for a Caravaggio Masterpiece", einem Bestseller aus dem Jahr 2005, der die Entdeckung eines lange verschollenen Caravaggio-Meisterwerks untersucht.
Geboren in Beloit, Wisconsin, hat Harr eine Karriere aufgebaut, die investigativen Journalismus mit erzählerischem Geschick verbindet. Er begann als Redaktionsmitglied beim New England Monthly und schrieb für renommierte Publikationen wie The New Yorker und The New York Times Magazine. Seine Werke befassen sich oft mit rechtlichen, künstlerischen und historischen Themen und zeichnen sich durch tiefgehende Recherche und fesselnde Prosa aus. Harr lebt in Northampton, Massachusetts, wo er Sachbuch-Schreiben am Smith College unterrichtet hat.