Justin Jordan ist ein pensionierter Master Sergeant der US-Luftwaffe und Autor, dessen militärische Laufbahn seine schriftstellerische Karriere maßgeblich prägte. Während seiner 20-jährigen Dienstzeit arbeitete er als Mortuary Non-Commissioned Officer, wo er mit sterblichen Überresten arbeitete und trauernde Familien sowohl im Einsatz als auch in den USA unterstützte. Diese Erfahrungen inspirierten sein Debütbuch "And Then I Cried, Stories of a Mortuary NCO", das 2012 von Tactical 16 Publishing veröffentlicht wurde. Das Werk bietet eine rohe, emotionale Schilderung seiner Zeit in der Leichenverwaltung und verbindet persönliche Reflexion mit übergreifenden Themen wie Trauma und Resilienz.
Nach seiner Diagnose mit schwerer Posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) im Jahr 2009 wurde Jordan zum Fürsprecher für psychische Gesundheit in der Militärgemeinschaft. Seine bahnbrechende Nutzung eines Diensthundes namens Dallas markierte einen Meilenstein, da er der erste aktive Luftwaffensoldat war, dem eine solche Unterstützung genehmigt wurde. Durch das Schreiben – ursprünglich als Teil seiner kognitiven Verarbeitungstherapie – fand er nicht nur einen therapeutischen Ausweg, sondern half auch anderen, die mit ähnlichen Kämpfen konfrontiert waren. Seine offene Erzählweise und sein Engagement machten ihn zu einem gefragten Redner bei Veranstaltungen im ganzen Land.
Nach seiner medizinischen Pensionierung im Jahr 2013 setzte Jordan seine Arbeit fort und betonte dabei die Bedeutung von Durchhaltevermögen während des schwierigen Übergangs ins zivile Leben. Aufgewachsen in Henderson, Kentucky, lebt er heute mit seiner Familie in der Nähe von San Antonio, Texas, wo er sich weiterhin für die Unterstützung von Veteranen und die Aufklärung über PTSD einsetzt. Sein Werk steht als Zeugnis für die nachhaltigen Auswirkungen des Militärdienstes und die heilende Kraft von Verletzlichkeit.