Nobuyuki Fukumoto ist ein japanischer Manga-Künstler, der für seine innovativen Glücksspiel-Erzählungen, psychologischen Charakterstudien und einen unverwechselbaren visuellen Stil bekannt ist. Internationale Bekanntheit erlangte er als Schöpfer von "Akagi", einer hochgelobten Serie mit Mahjong-Thematik, und festigte seinen Ruf mit "Tobaku Mokushiroku Kaiji", wofür er 1998 den Kodansha Manga Award erhielt. Seine Werke beleuchten häufig Hochrisiko-Glücksspielszenarien und Dynamiken der Yakuza-Unterwelt, wodurch er sich als führende Figur des Genres etablierte.
Fukumotos Erzählstil zeichnet sich durch intensive psychologische Spannung aus, die oft durch seinen charakteristischen Einsatz des Onomatopoetikons "zawa" zur Vermittlung von Unbehagen verstärkt wird. Seine detaillierte Untersuchung menschlichen Verhaltens unter Druck und unkonventioneller Glücksspielkonzepte hat Manga-Künstler in ganz Ostasien beeinflusst. 2010 wurde sein kultureller Einfluss durch eine Einladung als Ehrengast auf Finnlands Desucon-Konvention gewürdigt, was seine globale Anziehungskraft über japanischsprachige Publikumskreise hinaus unterstrich.