Paige Williams ist Redaktionsmitglied bei "The New Yorker" und Laventhol/Newsday Visiting Professor an der Graduate School of Journalism der Columbia University. Ihre gefeierte Karriere umfasst den Gewinn des National Magazine Award für Feature-Schreiben im Jahr 2008 und die Nominierung als Finalistin in einer weiteren Kategorie im Jahr 2011. Ihre Arbeiten wurden in Anthologien wie "The Best American Magazine Writing" und "The Best American Crime Writing" veröffentlicht. Williams erweiterte ihren Artikel "Bones of Contention" aus dem Jahr 2013 für "The New Yorker" zu ihrem ersten Buch, "The Dinosaur Artist", das den illegalen Fossilienhandel anhand der Geschichte einer Millionen-Dollar-Versteigerung eines Dinosaurierskeletts aus der Wüste Gobi untersucht.
Williams’ Berichterstattung deckt vielfältige Themen ab, von der Vorortpolitik in Detroit und der Todesstrafe in Alabama bis hin zur Paläoanthropologie in Südafrika und den kulturellen Erbstreitigkeiten der Tlingit in Alaska. Ihr Schreiben beschäftigt sich oft mit den Schnittstellen von Wissenschaft, Ethik und Geopolitik und zeichnet sich durch akribische Recherche und erzählerische Tiefe aus. Absolventin der University of Mississippi, besitzt sie einen MFA-Abschluss der Columbia University und hat Journalismus an Institutionen wie der New York University, dem MIT und Harvard unterrichtet, wo sie Nieman Fellow war. Williams war außerdem Stipendiatin der MacDowell Colony, was ihren Ruf als bedeutende Stimme im Bereich des Langform-Journalismus weiter festigte.