Pip Adam ist eine neuseeländische Autorin, die für ihre unverwechselbare literarische Stimme und die Erforschung menschlicher Beziehungen zu gebauten Umgebungen bekannt ist. Sie erwarb 2007 einen Masterabschluss in Kreativem Schreiben mit Auszeichnung an der Victoria University und promoviert derzeit im selben Fach an derselben Institution, wobei sie sich darauf konzentriert, wie Ingenieure die gebaute Welt beschreiben. Ihre Debüt-Kurzgeschichtensammlung "Everything We Hoped For" gewann 2011 den NZ Post Best First Book Award und wurde für ihre emotionale Tiefe und präzise Handwerkskunst gelobt.
Adams Schreiben wurde als "eine Art post-postmoderne Fiktion" beschrieben, die sich durch rohe Authentizität und das Fehlen traditioneller Erzählkonventionen auszeichnet. Ihre Arbeiten erschienen in zahlreichen literarischen Publikationen, darunter Sport, Glottis, Turbine und Landfall, sowie in ausstellungsbezogenen Veröffentlichungen der Wellington City Art Gallery. Kritiker haben ihre Fähigkeit hervorgehoben, Geschichten auf ihr Wesentliches zu reduzieren, während sie einen starken emotionalen Unterstrom bewahrt, wobei Paula Green vom New Zealand Herald ihre Prosa als "zutiefst berührend" beschrieb. Adam erforscht weiterhin Themen der Struktur, sowohl physischer als auch emotionaler Art, in ihrer fortlaufenden kreativen und akademischen Arbeit.