Robert Marasco

Robert Marasco war ein Dramatiker und Romanautor, der vor allem für seine gruseligen Beiträge zur Horror- und Spannungsliteratur bekannt war. Sein Debütstück "Child’s Play", eine beklemmende Auseinandersetzung mit Boshaftigkeit in einer katholischen Jungenschule, feierte 1970 am Broadway Premiere und erhielt eine Tony-Award-Nominierung als bestes Theaterstück. Der Erfolg des Stücks führte zu einer Verfilmung im Jahr 1972. Marasco festigte seinen Ruf weiter mit seinem Debütroman "Burnt Offerings", einer psychologischen Horrorgeschichte, die zum Bestseller wurde und 1976 mit Oliver Reed, Karen Black und Bette Davis in den Hauptrollen verfilmt wurde.

Geboren 1936 in der Bronx, besuchte Marasco die Regis High School in Manhattan und die Fordham University. Bevor er sich vollständig dem Schreiben widmete, unterrichtete er an der Regis High School und nutzte seinen Hintergrund als klassischer Gelehrter, um seine Werke zu prägen. Sein zweiter Roman "Parlor Games", veröffentlicht 1979, setzte seine Erkundung beunruhigender Themen fort. Marascos Schreiben verband oft psychologische Spannung mit übernatürlichen Elementen und hinterließ damit einen bleibenden Eindruck im Horrorgenre. Er starb 1998 an Lungenkrebs.
Einzelromane
# Titel Jahr
1 Burnt Offerings 1973
2 Parlor Games 1979