Robert Newton Peck ist ein amerikanischer Autor, der vor allem für seine Jugendromane bekannt ist, darunter das hochgelobte Werk "A Day No Pigs Would Die" und die humorvolle "Soup"-Reihe. Mit über fünfundsechzig veröffentlichten Werken, die Belletristik, Sachbücher, Gedichte und Lieder umfassen, hat sich Peck als vielseitiger Schriftsteller etabliert, dessen Geschichten oft von seiner ländlichen Kindheit in Vermont inspiriert sind. Sein Debütroman "A Day No Pigs Would Die", der 1972 im Alter von 44 Jahren erschien, bleibt ein Klassiker der Jugendliteratur aufgrund seiner einfühlsamen Schilderung des Farmlebens und des Erwachsenwerdens. Die "Soup"-Reihe brachte ihm 1982 den Mark Twain Award ein für ihre heitere Darstellung von Kindermutwillen in einer kleinen Stadt in Vermont.
Pecks Schreiben spiegelt seine vielfältigen Lebenserfahrungen wider – von seiner durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochenen Ausbildung über seinen Dienst als Maschinengewehrschütze in der US-Armee bis hin zu seinen späteren Berufen als Holzfäller und Marketingmanager. Viele seiner historischen Romane wie "Fawn", "Hang for Treason" und "The King's Iron" drehen sich um Fort Ticonderoga und zeigen sein Interesse an regionaler Geschichte. Nachdem er das Berufsleben in der Wirtschaft hinter sich ließ, widmete er sich ganz dem Schreiben und ließ sich schließlich in Longwood, Florida, nieder, wo er als Direktor der Rollins College Writers Conference tätig war.
Als charismatischer Redner und Unterhalter besuchte Peck häufig Schulen, um Leseförderung zu betreiben und dabei seine Leidenschaften für Geschichtenerzählen, Ragtime-Klavier und Barbershop-Gesang zu verbinden. Trotz einer Krebserkrankung im Mundbereich im Jahr 1993 setzte er sein Schreiben fort und blieb mit seinen Lesern verbunden. Seine Werke werden nach wie vor für ihre Authentizität, ihren Humor und ihre Fähigkeit gefeiert, die Komplexität der Jugend und des ländlichen amerikanischen Lebens einzufangen.