Shalom Auslander ist ein amerikanischer Autor und Essayist, der für seine dunkelhumorvollen und provokativen Auseinandersetzungen mit jüdischer Identität und religiöser Erziehung bekannt ist. Seine Debüt-Kurzgeschichtensammlung "Beware of God" und die Memoiren "Foreskin's Lament: A Memoir" etablierten seine unverwechselbare Stimme, die Respektlosigkeit mit Selbstreflexion verbindet. Sein erster Roman "Hope: A Tragedy" festigte seinen Ruf, schwere Themen mit beißendem Witz zu behandeln. Auslanders Werke wurden in The New Yorker und in Public Radio Internationals "This American Life" veröffentlicht.
Geboren und aufgewachsen in einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in Monsey, New York, greift Auslander oft auf persönliche Erfahrungen zurück, um religiöse Dogmen und kulturelle Erwartungen zu kritisieren. Sein Schreibstil ist geprägt von einer jüdischen Perspektive, die er als "entschieden negative Weltsicht" beschreibt. Sowohl in fiktionalen als auch nicht-fiktionalen Werken untersucht er Themen wie Schuld, Glauben und Auflehnung gegen Traditionen, wofür er Anerkennung für seine kompromisslose Ehrlichkeit und seinen schwarzen Humor erhielt.