Steven D. Levitt

Steven D. Levitt ist ein amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Bestsellerautor, der vor allem für seine Zusammenarbeit mit dem Journalisten Stephen J. Dubner an den Büchern "Freakonomics" und deren Fortsetzungen bekannt ist. Ihre gemeinsamen Werke, die wirtschaftliche Prinzipien auf unkonventionelle Themen anwenden, haben breite Anerkennung gefunden und die Verhaltensökonomie für ein allgemeines Publikum populär gemacht. Levitt erhielt 2003 die John Bates Clark Medal für seine Beiträge auf diesem Gebiet, insbesondere für seine Forschung zu Kriminalität, und wurde 2006 von Time Magazine zu den "100 People Who Shape Our World" gezählt.

Levitt ist als William B. Ogden Distinguished Service Professor of Economics an der University of Chicago tätig, wo er sich auf innovative Forschung zu vielfältigen Themen – von Spielshows bis zur Waffenpolitik – konzentriert. Seine analytische Herangehensweise stellt häufig konventionelle Weisheiten infrage und löst Diskussionen in akademischen wie öffentlichen Kreisen aus. Neben seiner akademischen Tätigkeit war Levitt Mitgründer der Beratungsfirma TGG Group sowie des Center for Radical Innovation for Social Change an der University of Chicago, das Initiativen wie die Data Science for Everyone coalition betreut.

Als führender Wirtschaftswissenschaftler belegte Levitt 2011 in einer Umfrage zu den beliebtesten lebenden Ökonomen unter 60 Jahren den vierten Platz. Seine Arbeit verbindet weiterhin Wirtschaftswissenschaften mit dem Alltagsleben und macht komplexe Ideen durch fesselnde Erzählungen zugänglich.
Freakonomics Books (with Stephen J. Dubner)
# Titel Jahr
1 Freakonomics 2005
2 SuperFreakonomics 2009
3 Think Like a Freak 2014
4 When to Rob a Bank 2015