Stuart Kelly

Stuart Kelly ist ein schottischer Kritiker und Schriftsteller, dessen Werke literarische Kritik, Biografien und Kulturgeschichte umfassen. Er ist vor allem bekannt für "The Book of Lost Books: An Incomplete Guide to All the Books You'll Never Read" (2005), eine einzigartige Erkundung von Literatur, die nicht überlebt hat, und "Scott-Land: The Man Who Invented a Nation" (2010), das für den BBC Samuel Johnson Prize for Non-Fiction in die Longlist aufgenommen wurde. Sein späteres Werk "The Minister and the Murderer" (2018) taucht in True Crime und moralische Komplexität ein und zeigt erneut seine Vielseitigkeit als Sachbuchautor.

Aufgewachsen in den Scottish Borders und ausgebildet am Balliol College in Oxford, erwarb Kelly einen erstklassigen Abschluss und einen Master of Studies in Englisch. Seine Schriften spiegeln oft seine tiefe Auseinandersetzung mit Literaturgeschichte und schottischer Kultur wider, wie in seiner gefeierten Biografie über Walter Scott deutlich wird. Kelly schreibt für bedeutende Publikationen wie "The Scotsman", "Scotland on Sunday", "The Guardian" und "The Times" und etablierte sich damit als eine respektierte Stimme in der zeitgenössischen Kritik. Von 2016 bis 2017 war er Präsident des Edinburgh Sir Walter Scott Club, was seine anhaltende Verbindung zum literarischen Erbe Schottlands unterstreicht.
Sachbücher
# Titel Jahr
1 The Book of Lost Books 2005
2 Scott-land 2010
3 The Minister and the Murderer 2018