Susie Boyt ist eine britische Romanautorin, die für ihre introspektive und vielschichtige Erzählweise bekannt ist. Im Januar 1969 geboren, ist sie die Tochter des Künstlers Lucian Freud und die Urenkelin des Psychoanalytikers Sigmund Freud. Boyts literarische Karriere begann mit ihrem Debütroman "The Normal Man", der 1995 von Weidenfeld and Nicholson veröffentlicht wurde. Seitdem hat sie vier Romane verfasst, darunter "My Judy Garland Life", eine einzigartige Mischung aus Biografie, Memoiren und Selbsthilfe, die ihre Faszination für die ikonische Künstlerin erforscht.
Boyt studierte Englisch am St Catherine's College in Oxford und erwarb später einen Masterabschluss in Anglo-Amerikanischen Literaturbeziehungen am University College London. Ihr akademischer Fokus auf Henry James und John Berryman spiegelt ihr Interesse an komplexen psychologischen Erzählungen wider, ein Thema, das auch in ihrem eigenen Werk erkennbar ist. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit verfasst Boyt journalistische Beiträge, insbesondere durch ihre regelmäßige Kolumne im Life & Arts-Bereich der Financial Times. Sie lebt mit ihrem Ehemann, dem Filmproduzenten Tom Astor, und ihren beiden Töchtern in London.