Tanya Katerí Hernández ist die Archibald R. Murray Professorin für Rechtswissenschaft an der Fordham University School of Law und spezialisiert auf Antidiskriminierungsrecht, kritische Rassentheorie und vergleichende Rassenbeziehungen. Als international anerkannte Wissenschaftlerin ist sie die Autorin einflussreicher Werke wie "Racial Subordination in Latin America: The Role of the State, Customary Law and the New Civil Rights Response" und "Multiracials and Civil Rights: Mixed-Race Stories of Discrimination." Ihre Forschung wurde in renommierten juristischen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter denen von Harvard, Yale und Cornell, sowie in Mainstream-Medien wie der New York Times.
Als Fulbright-Stipendiatin und Expertin für vergleichendes Rassenrecht hatte Hernández Gastpositionen an Institutionen wie der Université Paris Ouest Nanterre La Défense und der University of the West Indies Law School inne. Ihre Karriere umfasst Stipendien an der Princeton University, der Rutgers University und dem Schomburg Center for Research in Black Culture. Für ihre Beiträge wurde sie 2007 vom Hispanic Business Magazine als eine der 100 einflussreichsten Hispanics ausgezeichnet und ist Mitglied der American Bar Foundation sowie des American Law Institute.
Hernández gehört den Redaktionsbeiräten mehrerer akademischer Zeitschriften an, darunter der Revista Brasileira de Direito e Justiça und dem Latino Studies Journal. Ihre Arbeit erforscht weiterhin systemische Diskriminierung und Bürgerrechte und verbindet Rechtsanalyse mit interdisziplinären Perspektiven, um rassische Ungleichheit zu thematisieren.