Harriet Scott Chessman ist eine gefeierte Romanautorin, deren Werke unter anderem "The Beauty of Ordinary Things", "Lydia Cassatt Reading the Morning Paper", "Someone Not Really Her Mother", "The Lost Sketchbook of Edgar Degas" und "Ohio Angels" umfassen. Ihre Romane wurden in acht Sprachen übersetzt und in renommierten Medien wie "The New York Times", "The San Francisco Chronicle", NPRs "All Things Considered" und "Good Morning America" vorgestellt. "Someone Not Really Her Mother" wurde 2004 als "San Francisco Chronicle" Best Book ausgezeichnet und für den "Good Morning America" Book Club ausgewählt, während "Lydia Cassatt Reading the Morning Paper" Platz 1 der Indie Next-Liste erreichte.
Neben ihren Romanen hat Chessman ihr kreatives Repertoire auf die Oper erweitert und als Librettistin für "My Lai" und "Sycorax" gearbeitet. "My Lai", ein Auftragswerk des Kronos Quartet, ist ein Monodrama von Jonathan Berger, aufgeführt vom Kronos Quartet, Vân-Ánh Võ und Rinde Eckert. Ihre literarischen und musikalischen Werke erforschen oft Themen wie Erinnerung, Identität und das Wechselspiel zwischen Kunst und menschlicher Erfahrung, geprägt von lyrischer Prosa und emotionaler Tiefe.
Chessmans Romane wurden von Verlagen wie Atelier26 und Seven Stories Press neu aufgelegt, was ihre anhaltende Beliebtheit unterstreicht. Ihre Fähigkeit, historische und zeitgenössische Erzählungen einfühlsam zu verweben, hat ihren Ruf als eine einzigartige Stimme in der literarischen Fiktion gefestigt.