Howard Jacobson ist ein preisgekrönter britischer Romanautor, Kritiker und Rundfunkmoderator, der für seinen scharfen Witz und die Auseinandersetzung mit jüdischer Identität, Liebe und menschlichen Beziehungen bekannt ist. Zu seinen gefeierten Werken gehören "The Mighty Walzer", das mit dem Bollinger Everyman Wodehouse Prize ausgezeichnet wurde, sowie "Kalooki Nights" und "Who’s Sorry Now?", die beide für den Man Booker Prize nominiert waren. Sein Roman "The Finkler Question" erhielt breite Anerkennung für seine ergreifende Untersuchung kultureller Identität und wurde dafür gelobt, dass er seine jüdischen Themen überwindet, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Geboren in Manchester und ausgebildet am Downing College in Cambridge, begann Jacobson seine Karriere als Akademiker, lehrte an der University of Sydney und später am Selwyn College in Cambridge. Sein Schreiben zeichnet sich durch Humor, intellektuelle Tiefe und scharfe gesellschaftliche Beobachtungen aus, wobei er oft mit literarischen Persönlichkeiten wie Saul Bellow und Woody Allen verglichen wird. Neben der Belletristik hat er sich als angesehener Kritiker und Kolumnist etabliert und schreibt regelmäßig für Publikationen wie "The Independent". Jacobson lebt und arbeitet weiterhin in London, wo er eine einflussreiche Stimme in der zeitgenössischen Literatur bleibt.