Alba de Céspedes

Alba de Céspedes (1911–1997) war eine kubanisch-italienische Schriftstellerin und Journalistin, deren Werke feministische Themen vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts untersuchten. Geboren in Rom als Tochter des kubanischen Diplomaten Carlos Manuel de Céspedes y Quesada und der Italienerin Laura Bertini, erlangte sie Bekanntheit mit verbotenen Romanen wie "Nessuno Torna Indietro" (1938) und "La Fuga" (1940), die faschistische Ideologien herausforderten. Ihre Widerstandsaktivitäten als Radiomoderatorin Clorinda für Radio Partigiana führten zu mehreren Gefängnisaufenthalten und festigten ihren Ruf als literarische Persönlichkeit und politische Dissidentin.

De Céspedes' schriftstellerische Karriere begann im Journalismus, mit Beiträgen für Publikationen wie La Stampa und Epoca, bevor sie 1935 ihr literarisches Debüt "L’Anima Degli Altri" veröffentlichte. Ihre Romane, die oft den Kampf von Frauen um Autonomie in den Mittelpunkt stellten, spiegelten ihr duales kulturelles Erbe und ihre antifaschistischen Überzeugungen wider. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog sie nach Paris, wo sie bis zu ihrem Tod weiter schrieb. Als Enkelin des kubanischen Unabhängigkeitsführers Carlos Manuel de Céspedes verband ihr Leben revolutionäre Vermächtnisse über Kontinente und Generationen hinweg.
Einzelromane
# Titel Jahr
1 There's No Turning Back 1938
2 Her Side of the Story 1949
3 Forbidden Notebook 1952