Nina Simon ist eine amerikanische Autorin, die vor allem für ihre Kriminalromane mit starken weiblichen Hauptfiguren bekannt ist. Ihr Debütroman "Mother-Daughter Murder Night" wurde ein New York Times-Bestseller und erzählt die Geschichte einer Großmutter, einer alleinerziehenden Mutter und eines Teenagermädchens, die sich zusammentun, um einen Mordfall in Monterey Bay aufzuklären. Simon veröffentlichte auch zwei Sachbücher über partizipative Kultureinrichtungen während ihrer Karriere in der Museumsleitung, doch das Schreiben von Belletristik ist inzwischen ihr Hauptaugenmerk.
Bevor sie sich dem Schreiben in Vollzeit widmete, verfolgte Simon eine vielseitige Karriere, die Ingenieurwesen, Poesie und Museumskuratorium umfasste. Sie studierte Elektrotechnik, während sie als Slam-Poetin auftrat, arbeitete kurzzeitig bei der NASA, bevor sie sich dem Ausstellungsdesign und der Museumsleitung zuwandte. Ihre Sachbücher spiegeln ihre Expertise in der Gestaltung ansprechender Kulturerlebnisse wider. Simon wandte sich dem Kriminalgenre zu, während sie sich um ihre kranke Mutter kümmerte, und ließ sich von ihrer gemeinsamen Liebe zu Krimis inspirieren, um Geschichten mit Protagonistinnen zu schreiben, die nach den widerstandsfähigen Frauen in ihrem Leben modelliert wurden.
Heute lebt Simon abseits der Zivilisation in den Santa Cruz Mountains in Kalifornien und widmet sich dem Schreiben von Kriminalromanen, die Familiendynamiken mit spannender Erzählweise verbinden. Ihr Hintergrund in verschiedenen Bereichen prägt ihre differenzierte Charakterentwicklung und Handlungskonstruktion, während ihre persönlichen Erfahrungen ihren Erzählungen über Frauen, die Widrigkeiten überwinden, emotionale Tiefe verleihen.